Rührteigklassiker – mal mit Honig

Schokokuchen2Backen ganz ohne Zucker und nur mit Honig funktioniert einwandfrei. Auch bei Klassikern wie dem Marmorkuchen.

Honig süßt nicht schlecht, deshalb muss man beim Backen mit Honig die Mengen etwas umrechnen. Statt der Zuckermenge wie sie in „normalen“ Rezepten angegeben ist, nimmt man dann etwas weniger.

Mein Vorschlag sind drei Viertel der Menge oder – für die, die es richtig süß mögen – etwa 80 Prozent.

Grundsätzlich eignet sich jeder Honig zum Backen, da er flüssig ist, wenn es heiß wird. Zum Verrühren und weiteren Verarbeiten tut man sich allerdings mit flüssigem Honig etwas leichter – außerdem kann man den Teig etwas einfacher fluffig rühren und so eine lockerere Konsistenz hinbekommen.

Denn was man wissen muss: Honig süßt nicht nur, sondern er klebt auch ganz gut und so wird Kuchenteig, der nur mit Honig statt mit Zucker gesüßt ist, etwas fester. Doch gerade bei Marmor- oder Schokokuchen und anderen Rührteigklassikern ist das ja gerade lecker, wenn es richtig schön schokoladig und teigig wird.

Das klassische Rührteigrezept lässt sich so abwandeln:

  • 300 Gramm Butter oder Margarine
  • 220 Gramm Honig
  • 1 Prise Salz
  • 5 Eier

Alles gut verrühren.

  • 375 Gramm Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 2 große Schluck Milch
  • nach Belieben dazu: entweder 20 Gramm Kakao für den halben (Marmorkuchen) oder 40 Gramm Kakao für den gesamten Teig (Schokokuchen)

Wieder alles gut verrühren und entweder in eine große Gugelhupf- oder Kastenform geben oder in mehrere kleine Formen.

Bei 175 bis 200 Grad Celsius oder Gas Stufe 2-3 etwa 50 bis 60 Minuten backen; bei mehreren kleinen Formen etwas kürzer.

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